Norwegen grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland an. Nicht weniger als 150.000 Inseln umgeben das Land, dessen unzählige Fjorde, Fjells, Wasserfälle und Binnenseen vielen Künstlern bereits Inspiration boten. Es ist ein wildes, ein rauhes Land; es ist das Land der Trolle. Auf einer Strecke von z.B. Oslo nach Bergen erblickt man die weitesten Aussichten über tiefe Buchten und Täler, erlebt die Kargheit der nackten Hochebenen, auf denen kilometerweit keine Spur von menschlichem Leben zu sehen ist und während man in Oslo vielleicht noch in Sommerkleidung durch den Tag spazieren konnte, entdeckt man in diesen Höhen selbst in den Sommermonaten vereinzelt schnee- und eisbedeckte Flecken.
Das Land ist in neunzehn Verwaltungsprovinzen (Fylker) eingeteilt, die zu fünf statistischen Regionen (landsdel,Landesteil) zusammengefasst werden:
Norwegen hat 4,7 Millionen Einwohner. Rund 332.800 davon sind ausländische Staatsbürger. Aus den Mitgliedsstaaten der EU kommen die meisten aus Schweden, Dänemark, Großbritannien und Deutschland. Ausländer aus Ländern außerhalb der EU kommen vor allem aus Pakistan, Vietnam, Türkei, Sri Lanka, Somalia und Indien. Wer dabei zusehen will, wie die Bevölkerungszahl Norwegens sinkt und wächst, der kann das auf der generell sehr zu empfehlenden Seite des Statistischen Zentralbüros: www.ssb.no
In Norwegen unterliegt das Klima wie bei uns vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Zusammen mit feuchten Westwinden sorgt der warme Golfstrom für ein viel milderes Klima, als man in einem so weit im Norden gelegenen Land vermuten würde. In Norwegen bestehen klare klimatische Schwankungen; die Temperaturen können im Winter auf 30-50°C unter Null fallen und +30°C im Sommer erreichen.
Nördlich des Polarkreises, im "Land der Mitternachtssonne", geht die Sonne im Sommer nie unter. Die Winter sind hier jedoch lang mit nur wenig Tageslicht.