Arbeiten in Norwegen/
Oslo
Die teuerste Stad der Welt
Die Hauptstadt Norwegens hat trotz ihrer Größe ein wunderbar angenehmes Kleinstadt-Flair. Von Großstadthektik ist nichts zu spüren und durch die Lage direkt am Fjord besteht jederzeit die Möglichkeit raus aus dem städtischen Getümmel zu gelangen. Zwar schreckt es ab, dass Oslo erst 2006 Tokio von seiner Spitzenposition als teuerste Stadt der Welt ablöste, jedoch kann die Stadt dafür auch einiges an Kultur und Glamour für den Lebemann bieten.
Sehenswürdigkeiten
Das Stadtbild Oslos ist übersichtlich und mit zahlreichen Grünanlagen gesprenkelt, deren bekannteste wohl der
Frogner Park ist. Innerhalb seines Geländes befindet sich der Museumspark mit über 200 Skulpturen des norwegischen Künstlers
Gustav Vigeland.

Erst im März 2007 erhielt er internationale Aufmerksamkeit in den Medien, als sich ein anonymer Anti-Nudist die Mühe machte jede der 212 Skulpturen mit schwarzem Klebeband zu 'zensieren'. Man muss dazu sagen, dass die Skulpturen allesamt menschliche Gestalten in ihrer natürlichen Nacktheit darstellen.
Das Stadtzentrum bildet die
Karl Johans Gate, die sich vom Hauptbahnhof bis hin zu Oslos
Schloss, vorbei am
Nationaltheater und dem
Parlament schlängelt. Auf ihr erlebt der Besucher Oslos das blühende Großstadtleben: Unzählig viele Geschäfte an jeder Ecke, Bars, Cafés und die beliebten skandinavischen Kioske wie
Deli de Luca,
Narvesen oder
7-eleven,

die jeweils rund um die Uhr geöffnet sind und alles von Obst bis hin zu Pastagerichten für den kleinen Hunger zwischendurch bieten. Straßenmusikanten und -künstler geben ihr bestes und besonders am Wochenende, wenn das trunkene Volk von Pub zu Pub durch die Straßen torkelt, findet man an speziellen Ecken einsame Gitarrenhelden, die dort mit Mikrofon und Verstärker ihre Songs zur Unterhaltung der Passanten zum Besten geben.
Der Kunstinteressierte darf sich während eines Aufenthalts in Norwegen weder die
Nationalgalerie der Stadt Oslo, noch das
Edvard Munch Museum mit dem Nachlass des Künstlers entgehen lassen.

Diese beiden Museen erreichten jeweils traurige Berühmtheit durch den Kunstraub des bekanntesten Werkes Munchs,
"Skrik" - Der Schrei, in den jeweiligen Jahren 1994 und 2004. Seit 2006 befinden sich aber beide Versionen des Gemäldes wieder an ihren vorhergesehenen Plätzen. Neben weiteren norwegischen Künstlern wie
Theodor Kittelsen und
Christian Krohg, findet man auch internationale Kunstwerke von großen Namen wie
Cézanne,
Monet oder
Picasso.